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Was genau ist Psychotherapie?

Auf der Grundlage einer therapeutischen Beziehung wird mit wissenschaftlich anerkannten Methoden die erkrankte Seele behandelt. In meiner Praxis liegt der Schwerpunkt dieser psychotherapeutischen Behandlung auf der Verhaltenstherapie. Im Rahmen meiner psychotherapeutischen Arbeit stehen zahlreiche, evidenzbasierte Therapieformen zur Verfügung, unter anderem die kognitive Therapie, die Expositionstherapie bei Ängsten, der Einsatz von Tokenplänen, therapeutisches Spiel, Entspannungsverfahren, Akzeptanz- und Commitment Therapie, oder die Psychotherapie der Achtsamkeit. Welche die für Sie oder ihr Kind geeignete Behandlungsmethode ist, wird zu Beginn der Therapie individuell mit Ihnen besprochen und gemeinsam festgelegt.

Wie ist der Zugang zur Therapie?

Eine Überweisung wird nicht benötigt. Sie können sich direkt bei mir telefonisch anmelden und auf diese Weise einen Termin für ein Erstgespräch vereinbaren. Dazu bringen Sie bitte die Chipkarte und gegebenenfalls vorliegende Befunde oder Berichte mit.
Im Kindes- und Jugendalter geschehen vielfältige Umbrüche. Entwicklungsaufgaben müssen gemeistert werden, ständig neue Aufgaben bewältigt und der Umgang mit sozialen Kontakten erlernt werden. Entstehen aus kurzen Krisen schwerwiegende Probleme und Symptome, die länger andauern, sollte eine psychotherapeutische Diagnostik und anschließende Therapie in Erwägung gezogen werden.

Wer kann behandelt werden?

Babys, Kleinkinder, Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 21. Lebensjahr, innerhalb einer Therapie auch darüber hinaus. Jugendliche, die das 15. Lebensjahr vollendet haben, können unter Umständen die Therapie auch selbständig besuchen und beantragen.

Wie läuft eine Therapie ab?

In den ersten fünf, sogenannten probatorischen Sitzungen, wird eine umfangreiche Diagnostik stattfinden. Zudem haben wir die Gelegenheit zum Kennenlernen und Beziehungsaufbau. Die Diagnostik umfasst Entwicklungs- oder Leistungstests, Interviews, Fragebögen und Protokolle sowie Spielsituationen und Verhaltensbeobachtungen. Auch Bezugspersonen wie Lehrer oder Erzieher können mittels Fragebögen einbezogen werden. Ich kläre innerhalb der Diagnostik mit Ihnen und Ihrem Kind oder Jugendlichen wichtige Fragen hinsichtlich der Beschwerden, deren Verlauf und Dauer. Im Auswertungsgespräch werden die Diagnosen, mögliche Ziele der Therapie und der Behandlungsplan besprochen.

Nach Ablauf der probatorischen Sitzungen muss eine Verhaltenstherapie bei Ihrer Krankenversicherung beantragt werden. Ich unterstütze Sie dabei. Die Dauer einer Therapie richtet sich dabei immer nach dem Beschwerdebild und den Einschränkungen im Alltag. In manchen Fällen ist zum Beispiel kein Schulbesuch mehr möglich, oder das Kind zieht sich von Freunden und Familie zurück. Uns stehen in der Verhaltenstherapie bei Erstbeantragung zwischen 25 und 45 Sitzungen mit zusätzlich jeweils 6 oder 11 Stunden für die Eltern zur Verfügung. Eine Therapiesitzung dauert in der Regel 50 Minuten und findet zu Beginn wöchentlich statt. Die Inhalte der therapeutischen Sitzungen unterliegen der gesetzlichen Schweigepflicht.

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